Schnog, Emanuel

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Emanuel Schnog

Stolpersteinstandort: Do-Brackel, Brackelner Hellweg 94

Datei:Stolperstein emanuel schnog.jpg
Stolperstein für Emanuel Schnog


Emanuel Schnog, * 23.3.1870 in Brackel

war lange Zeit am Brackeler Hellweg 94 wohnhaft. Im Hausstandsbuch ist kein Zuzugsdatum vermerkt, doch wird er bereits im Dortmunder Adressbuch 1924 unter dieser Anschrift geführt. Das Hausstandsbuch führt in als „Untermieter bei Wengeler“ auf und ergänzt seine persönlichen Daten durch die Hinweise „verw(itwet)“ und „jüd(isch)“.


Am 10.3.1941 erfolgt seine Abmeldung nach Essen, Schützenbahn 62.


In Essen war er vom 27.4. bis zum 20.7.1942 im „Übergangslager Holbeckshof“ gemeldet.


Am 21.7.1942 wurde er mit dem Transport VII/1 von Düsseldorf nach Theresienstadt deportiert. Dort verblieb er nur zwei Monate, dann wurde er am 21.9.1942 mit dem Transport Bp – 1038 in das Vernichtungslager Treblinka verbracht.


Nach bisherigen Erkenntnissen ist er dort kurz nach der Ankunft ermordet worden.

Seine Daten sind nicht im Theresienstädter Gedenkbuch enthalten. Emanuel Schnog ist unzweifelhaft ein Opfer der Shoah.