Giesenkirchen, Walter
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Giesenkirchen, Walter
Walter Giesenkirchen wurde in Berghofen, damals Kreis Hörde, am 14. Februar 1918 geboren. Er besuchte die Volksschule und verdingte sich dann als Hilfsarbeiter. Er war ledig.
Nachdem er von April bis Anfang Juni 1939 seinen Reichsarbeitsdienst abgeleistet hatte, wurde er nach kurzer Zeit zur Luftwaffe einberufen. Er kam zum Flieger-Ausbildungs-Regiment 11 nach Schönwalde. Hatte man seine Führung beim Reichsarbeitsdienst noch mit „sehr gut“ bewertet, geriet er bei der Wehrmacht bald mit der Disziplin in Konflikt. Am 18. Dezember 1939 wurde er wegen Bedrohung eines Vorgesetzten und militärischer Unterschlagung zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt.
Am 1. April 1940 wurde er zur Fliegerhorst-Kompanie nach Bromberg versetzt. Da keine Gerichtsunterlagen ermittelt werden konnten, ist über die Folgeentwicklung wenig bekannt. Als Angehöriger der Fliegerhorst-Kompanie wurde Walter Giesenkirchen am 26. November 1940 wegen Fahnenflucht im Felde zum Tode, den Verlust der Wehrwürde und der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Februar 1941 vollstreckt.
