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Inhaltsverzeichnis

Willkommen bei ErPort

Gedenken für Familie Kleeblatt, Lindenhorster Str. 237

Das Dortmunder Erinnerungsportal (ErPort) will die bisherigen Aktivitäten der Erinnerungsarbeit in Dortmund bündeln. Seit September 2008 sind so 289 Artikel in deutscher Sprache entstanden.

Nach der Stolpersteinverlegung am 2. Juni 2009 gibt es in Dortmund 147 Stolpersteine. Einen Überblick beitet die Karte der Stolpersteine.

Einen Überblick über die Idee des Erport bietet die Kurzkonzeption.

Die Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung gibt gerne weitere Informationen.



Veranstaltungen

Neonazis mit Mandat

Die Geschichte rechtsextremer Parteien in der Bundesrepublik

Donnerstag, 04. März 2010, 19.00 Uhr, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Eigentlich ist die Geschichte der rechtsextremen Parteien in der Bundesrepublik schnell erzählt: Kein Geld, ewiger Zwist und die Unlust an politischer Mitgestaltung. Die Provokation ist das Prinzip der eigenen Existenz. Seit über 20 Jahren zeigt sich das so auch in Dortmund: Republikaner, DVU und NPD haben sich im Stadtrat versucht. Ihr Scheitern ist ein Spiegelbild der Deutschlandweiten Entwicklung dieser Parteien. Inzwischen spielt einzig die NPD noch eine gewisse Rolle, als Ostdeutsche Regionalpartei. Unterdessen organisieren sich im Westen die so genannten freien Kräfte zu einer radikalen außerparlamentarischen Opposition von rechts außen. Dieser Vortrag zeigt auf, wie es dazu kam.

Von der Nachkriegszeit, den Resten der NSDAP, zum Aufstieg der NPD unter der ersten großen Koalition in den 60er Jahren – bis zur Sammlung nationalkonservativer Kreise, die sich von der durch Helmut Kohl angekündigten geistig-moralischen Wende mehr Nationalismus versprochen hatten. Im Jahr, als – auch deshalb – die rechtsradikalen Republikaner in den Dortmunder Stadtrat einziehen, fällt schließlich die Mauer: Dahinter war der Staatssozialismus der DDR Humus für rechtsextremistische Parteien, die dort inzwischen professionell agieren.

Vortrag von Olaf Sundermeyer (*1973), in Dortmund aufgewachsen, lebt als recherchierender Journalist und Buchautor in Berlin. Im vergangenen Jahr hat er das Buch „In der NPD“ (gemeinsam mit Christoph Ruf im Verlag C.H. Beck) veröffentlicht, in dem es auch um den Zustand der rechtsextremen Szene im Ruhrgebiet geht.

Kooperation der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit dem Jugendring Dortmund


Archiv:

Workshop Spurensuche 2009 12. September 2009

Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung 5. November 2009

Stolpersteinaktion 2010

15 Jahre dem NS-Verbrechen auf der Spur 18. Februar 2010

Poesie und Wahnsinn 8. November 2009

Ökumenisches Gedenken zum 9. November 1938

"Was damals Recht war..."

Dortmunder Opfer


Lange Zeit ist das menschenverachtende und blutige Wirken der deutschen Militärjustiz im II. Weltkrieg, verdrängt, vergessen und verfälscht worden. Inzwischen weiß man, dass die deutschen Militär- und Feldgerichte im II Weltkrieg mehr Menschen mit der Todesstrafe belegten und hinrichten ließen, als der Volksgerichtshof und die Sondergericht während der gesamten NS-Zeit zusammen. Die Zahl der Hingerichteten wird insgesamt auf 22.000 geschätzt, ca. zwei Drittel davon wurden wegen Fahnenflucht verurteilt. Selbst die Kapitulation am 8. Mai bedeutete nicht das Ende des Mordens. Mindestens fünf Urteile wurde noch in den Tagen nach Kriegsende vollstreckt.

Dabei sind die vollstreckten Todesurteile nur die Spitze des Eisberges. Die Opfer des Wehrmachtstrafvollzuges, der teilweise unter kz-ähnlichen Bedingungen stattfand, die Opfer der Feldstraf- und die Bewährungseinheiten lassen sich wahrscheinlich nie mehr genau beziffern.

Über 100 Biographien von Dortmunder Opfern der Militärjustiz sind bisher im ErPort veröffentlicht worden:

Informationen zur Ausstellung und Dortmunder Opfern

Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus

Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.

Zur Zeit sind in Dortmund 147 Stolpersteine verlegt. Jedes Jahr kommen mehr als 20 neue hinzu.

Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund nach Stadtbezirken

Zur Übersicht: Verlegte Stolpersteine - Alphabetische Namensliste

Zur Übersicht: Stolpersteine in Vorbereitung - Alphabetische Namensliste


Karte der Dortmunder Stolpersteine

Aktivitäten

Stolpersteinaktion 2009 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

ErPort Redaktionsteam stellt sich vor - Käthe-Kollwitz-Gymnasium


Weitere Kategorien

Zur Übersicht: Gedenkorte in Dortmund

Zur Übersicht: Dortmunder Opferbiographien

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