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Willkommen bei ErPort

Gedenken für Familie Kleeblatt, Lindenhorster Str. 237

Das Dortmunder Erinnerungsportal (ErPort) will die bisherigen Aktivitäten der Erinnerungsarbeit in Dortmund bündeln. Seit September 2008 sind so 290 Artikel in deutscher Sprache entstanden.

Besonderer Dank gilt hier dem Stadtarchiv Dortmund und insbesondere Dieter Knippschild. Die meisten Biographien sind ohne seinen Beitrag kaum denkbar.

Nach der Stolpersteinverlegung am 2. Juni 2009 gibt es in Dortmund 147 Stolpersteine. Einen Überblick beitet die Karte der Stolpersteine.

Einen Überblick über die Idee des Erport bietet die Kurzkonzeption.

Die Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung gibt gerne weitere Informationen.


Botschafter der Erinnerung zu Gast bei Oberbürgermeister Ullrich Sierau:

Gemeinsam für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Gemeinsam mit 100 jungen Menschen aus ganz Deutschland nahmen Schüler und Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule (Kirchlinde) und der Johann-Gutenberg-Realschule (Wellinghofen) an einer Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz teil. Eingeladen hatte der "Zug der Erinnerung", der seit 2007 durch deutsche Bahnhöfe fährt und an die im Nationalsozialismus ermordeten Kinder und Jugendlichen erinnert.


Botschafter der Erinnerung bei OB Sierau


Veranstaltungen

DU gegen RECHTS !

3. Antifaschistischer Jugendkongress für Dortmund

9. und 10. Juli 2010 im Fritz-Henßler-Haus Geschwister-Scholl-Str. 33 - 37 44135 Dortmun

Du gegen Rechts 2010

Archiv:


Neonazis mit Mandat 18.02.2010

Workshop Spurensuche 2009 12. September 2009

Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung 5. November 2009

Stolpersteinaktion 2010

15 Jahre dem NS-Verbrechen auf der Spur 18. Februar 2010

Poesie und Wahnsinn 8. November 2009

Ökumenisches Gedenken zum 9. November 1938

"Was damals Recht war..."

Dortmunder Opfer


Lange Zeit ist das menschenverachtende und blutige Wirken der deutschen Militärjustiz im II. Weltkrieg, verdrängt, vergessen und verfälscht worden. Inzwischen weiß man, dass die deutschen Militär- und Feldgerichte im II Weltkrieg mehr Menschen mit der Todesstrafe belegten und hinrichten ließen, als der Volksgerichtshof und die Sondergericht während der gesamten NS-Zeit zusammen. Die Zahl der Hingerichteten wird insgesamt auf 22.000 geschätzt, ca. zwei Drittel davon wurden wegen Fahnenflucht verurteilt. Selbst die Kapitulation am 8. Mai bedeutete nicht das Ende des Mordens. Mindestens fünf Urteile wurde noch in den Tagen nach Kriegsende vollstreckt.

Dabei sind die vollstreckten Todesurteile nur die Spitze des Eisberges. Die Opfer des Wehrmachtstrafvollzuges, der teilweise unter kz-ähnlichen Bedingungen stattfand, die Opfer der Feldstraf- und die Bewährungseinheiten lassen sich wahrscheinlich nie mehr genau beziffern.

Über 100 Biographien von Dortmunder Opfern der Militärjustiz sind bisher im ErPort veröffentlicht worden:

Informationen zur Ausstellung


53 in Dortmund hingerichtete Opfer sind inzwischen namentlich bekannt.


56 hingerichtete Dortmunder konnten bisher namentlich ermittelt werden.

Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus

Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.

Zur Zeit sind in Dortmund 147 Stolpersteine verlegt. Jedes Jahr kommen mehr als 20 neue hinzu.

Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund nach Stadtbezirken

Zur Übersicht: Verlegte Stolpersteine - Alphabetische Namensliste

Zur Übersicht: Stolpersteine in Vorbereitung - Alphabetische Namensliste


Karte der Dortmunder Stolpersteine

Aktivitäten

Stolpersteinaktion 2009 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

ErPort Redaktionsteam stellt sich vor - Käthe-Kollwitz-Gymnasium


Weitere Kategorien

Zur Übersicht: Gedenkorte in Dortmund

Zur Übersicht: Dortmunder Opferbiographien

Zur Übersicht: Spurensuche


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