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Willkommen bei ErPort

Gedenken für Familie Kleeblatt, Lindenhorster Str. 237
Gedenken für Familie Kleeblatt, Lindenhorster Str. 237

Das Dortmunder Erinnerungsportal (ErPort) will die bisherigen Aktivitäten der Erinnerungsarbeit in Dortmund bündeln. Seit September 2008 sind so 289 Artikel in deutscher Sprache entstanden.

Nach der Stolpersteinverlegung am 2. Juni 2009 gibt es in Dortmund 147 Stolpersteine. Einen Überblick beitet die Karte der Stolpersteine.

Einen Überblick über die Idee des Erport bietet die Kurzkonzeption.

Die Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung gibt gerne weitere Informationen.



Veranstaltungen

Veranstaltungen zum 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

27.01.2010

Gedenktafel am „Wasserturm“ Heiliger Weg / Ecke Zufahrt Südbahnhof - 12.00 Uhr

Kranzniederlegung für die Opfer des Nationalsozialismus gestaltet unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums.


27.01.2010

Mahnmal für die ehemalige Synagoge (Kreuzung Wittener Str. bzw. Arminiusstr./ Hellweg) - 13.30 - 14.00 Uhr


Gedenkgang zu ausgewählten Dorstfelder Erinnerungsorten gestaltet von Dorstfelder Schülerinnen und Schülern.

Dorstfelder Schulen in Zusammenarbeit mit IBB, ErPort, evangelischer und katholischer Kirche.


27.01.2010

Kommendemauer, Brackeler Hellweg, Evangelische Kirche Brackel - 17.00 Uhr


Gedenkfeier mit Kranzniederlegung durch die Bezirksvertretung Brackel und ökumneischer Gottesdienst. Gestaltet unter Beteiligung Jugendlicher der St. Clemens Gemeinde und der SJD - Die Falken.


27.01.2010

Rathaus - 19.00 Uhr

Friedensplatz 1, Dortmund


Forum zum Holocaust-Gedenktag:

„Auschwitz droht zu verfallen. Verfällt damit auch die Erinnerung?“

Zur Zukunft des Gedenken

Vortrag von Prof. Dr. Harald Welzer (Essen)


Die Zukunft der Erinnerung ist einer der Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Welzer. Im Rückblick auf das Gedenken der letzten Jahrzehnte wird er sich exemplarisch mit Beispielen europäischer und speziell deutscher Erinnerungskultur befassen. Er setzt sich kritisch mit ritualisiertem Gedenken auseinander und gibt Ausblicke auf eine zukünftige Erinnerung für nachfolgende Generationen, in der eine direkte Begegnung mit den Zeugen der Zeit nicht mehr möglich ist.

Der Referent (geb. 1958) ist Soziologe und Sozialpsychologe, Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, Professor an der Universität Witten/Herdecke und tätig an der Emory Universität in Atlanta/USA. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Nationalsozialismus, u.a. als Mit-Autor von „Opa war kein Nazi“ (2002), bekannt geworden.

Grußwort der Stadt Dortmund Musik: David Orievskij, Violine und Eduard Glyaymer, Klavier.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V. in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS), der Evangelischen Akademie Villigst sowie der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Dortmund


29.01.2010

Wi­chern­haus, Stol­len­stra­ße 36


Konzert mit Esther Bejarano und Mikrophone Mafia

Das Bünd­nis Dort­mund gegen Rechts freut sich, das Jahr 2010, das auch das 10 jäh­ri­ge Be­ste­hen des Büns­nis­ses ein­läu­tet, mit einem ganz be­son­de­ren Kon­zert zu be­gin­nen. Unter dem Motto „per la vita“ tre­ten Es­ther Be­ja­ra­no, ihre Kin­der Edna und Joram und die Rap­per-​Grup­pe „Mi­kro­pho­ne Mafia“ am 29. Ja­nu­ar im Wi­chern­haus auf.

Ein­lass: 19 Uhr, Ein­tritt frei, um Spen­den für die Ar­beit des Bünd­nis­ses wird ge­be­ten.

Zum Bündnis


03.02.2010

Stadtkirche St. Reinoldi, Ostenhellweg 2 - 19.30 Uhr


Lesung mit Martin Doerry (Hamburg):

Mein verwundetes Herz - Das Leben der Lilli Jahn 1900 - 1944

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.


09.02.2010

Jazzclub Domicil, Hansastraße 7-11 - 19.00 Uhr


Dotschy Reinhardt (Berlin):

Lesung: „Gypsy. Die Geschichte einer großen Sinti-Familie. Eine deutsche Geschichte.“

Jazz- und Swing-Konzert: Dotschy Reinhardt, Gesang und Alexej Wagner, Gitarre

Eintritt: 8/5€- (Abendkasse)

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

Veranstaltungen der Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung

Stolpersteinaktion 2010

In der Zeit vor dem 30.01.2010 findet die *Stolpersteinaktion 2010* statt. Wir laden Schulklassen und Jugend(verbands)gruppen zur Beteiligung ein.

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen"

Dies waren die Worte des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zur Proklamation des "Holocaust Gedenktages". Seit 1996 ist der 27. Januar eines jeden Jahres der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Ausführliche Informationen: Stolpersteinaktion 2010

Archiv:

Workshop Spurensuche 2009 12. September 2009

Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung 5. November 2009

Empfehlungen der Arbeitstelle Zukunft braucht Erinnerung

Archiv:

Poesie und Wahnsinn 8. November 2009

Ökumenisches Gedenken zum 9. November 1938

"Was damals Recht war..."

Dortmunder Opfer
Dortmunder Opfer


Lange Zeit ist das menschenverachtende und blutige Wirken der deutschen Militärjustiz im II. Weltkrieg, verdrängt, vergessen und verfälscht worden. Inzwischen weiß man, dass die deutschen Militär- und Feldgerichte im II Weltkrieg mehr Menschen mit der Todesstrafe belegten und hinrichten ließen, als der Volksgerichtshof und die Sondergericht während der gesamten NS-Zeit zusammen. Die Zahl der Hingerichteten wird insgesamt auf 22.000 geschätzt, ca. zwei Drittel davon wurden wegen Fahnenflucht verurteilt. Selbst die Kapitulation am 8. Mai bedeutete nicht das Ende des Mordens. Mindestens fünf Urteile wurde noch in den Tagen nach Kriegsende vollstreckt.

Dabei sind die vollstreckten Todesurteile nur die Spitze des Eisberges. Die Opfer des Wehrmachtstrafvollzuges, der teilweise unter kz-ähnlichen Bedingungen stattfand, die Opfer der Feldstraf- und die Bewährungseinheiten lassen sich wahrscheinlich nie mehr genau beziffern.

Über 100 Biographien von Dortmunder Opfern der Militärjustiz sind bisher im ErPort veröffentlicht worden:

Informationen zur Ausstellung und Dortmunder Opfern

Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus

Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.

Zur Zeit sind in Dortmund 147 Stolpersteine verlegt. Jedes Jahr kommen mehr als 20 neue hinzu.

Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund nach Stadtbezirken

Zur Übersicht: Verlegte Stolpersteine - Alphabetische Namensliste

Zur Übersicht: Stolpersteine in Vorbereitung - Alphabetische Namensliste


Karte der Dortmunder Stolpersteine

Aktivitäten

Stolpersteinaktion 2009 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

ErPort Redaktionsteam stellt sich vor - Käthe-Kollwitz-Gymnasium


Weitere Kategorien

Zur Übersicht: Gedenkorte in Dortmund

Zur Übersicht: Dortmunder Opferbiographien

Zur Übersicht: Spurensuche


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