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Willkommen bei ErPort
Das Dortmunder Erinnerungsportal (ErPort) will die bisherigen Aktivitäten der Erinnerungsarbeit in Dortmund bündeln. Seit September 2008 sind so 322 Artikel in deutscher Sprache entstanden.
Besonderer Dank gilt hier dem Stadtarchiv Dortmund und insbesondere Dieter Knippschild. Die meisten Biographien sind ohne seinen Beitrag kaum denkbar.
Nach der Stolpersteinverlegung am 9. Februar 2012 gibt es in Dortmund 199 Stolpersteine. Einen Überblick bietet das Verzeichnis der Stolpersteine nach Stadtbezirken.
Einen Überblick über die Idee des Erport bietet die Kurzkonzeption.
Die Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung gibt gerne weitere Informationen.
Weg der Erinnerung
Mehrere hundert Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter wurden in den letzten Kriegstagen im Bereich des Rombergparks und der Bittermark von der Gestapo ermordet.
Der Weg der Erinnerung ist ein Projekt der Botschafter_innen der Erinnerung. Er will den anonymisierten Opfern ein Gesicht geben. Der Weg der Erinnerung zeigt 16 Menschen, die noch in den letzten Kriegstagen ermordet wurden, stellvertretend für die knapp 300 Menschen, die in Rombergpark und Bittermarrk getötet wurden.
Nach der erstmaligen Präsentation am Karfreitag in der Bittermark ist die Ausstellung nun auf ihren Weg durch die Stadtbezirke.
Zur Internetseite Weg der Erinnerung
Aktivitäten
Stolpersteine im Stadtbezirk Dortmund-Brackel - Audioguide mit Radtour
In einer ersten Version konnten am 10. September die Stolpersteine und weitere Erinnerungsorte im Stadtbezirk Brackel erFahren werden. Schüler_innen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule sprachen die Audiodateien. Eine weitere und verbesserte Version der dazugehörigen Radtour folgt in Kürze.
Download:
Paket 1 enthält alle 16 Audiodateien mit Informationen zu den Brackeler Erinnerungsorten und eine Übersichtskarte. Laden Sie sich die Dateien auf ihr Handy oder MP3-Player. So können Sie vor Ort die Informationen anhören.
Paket 2 enthält alle 16 Audiodateien, eine Überichtskarte und zusätzlich eine GPX Datei. Diese Datei können Sie auf den meisten Fahrradnavigationsgeräten und einigen Autonavigationsgeräten nutzen.
Stolpersteine erFAHREN - Innenstadt-Nord
Über 200 Stolpersteine in Dortmund erinnern bereits an die Opfer des Nationalsozialismus. Sie bilden ein beeindruckende Netzwerk und erinnern am letzten frei gewählten Wohnsitz an die ermordeten Opfer. Auf eine besondere Art werden die Stolpersteine in Dortmund jetzt erFAHRbar gemacht. Geleitet von "cruso", einem speziellen GPS-gestützten Audioguide, geht es mit dem Rad von Stolperstein zu Stolperstein. An den einzelnen Steinen bieten Audiodateien und Bilder die Möglichkeit mehr über die Menschen zu erfahren, die so grausam aus dem Leben gerissen wurden. Koordiniert wird dieses Projekt von der "ADFC Radfahrjugend" und der "Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung" des Jugendring Dortmund.
Innenstadt-Nord Stolpersteine erFAHREN
Stolpersteine im Stadtbezirk Dortmund-Aplerbeck - mit Radtour
"Stolpersteine im Stadtbezirk Dortmund Aplerbeck - Erinenrung Respekt Mahnung" so lautet der Titel einer umfangreichen Broschüre des Aplerbecker Geschichtsvereins. Neben der Vorstellung aller Stolpersteinstandorte und weiterer Gedenkorte im Stadtbezirk beinhaltet diese Broschüre eine Radtour die in bewährter Kooperation von ADFC Radfahrjugend und Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung entstanden ist. Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 2,- € beim Aplerbecker Geschichtsverein bestellt werden: www.aplerbeck.de
Download:
GPX Datei mit Wegpunkten und Streckenführung für eigene GPS Geräte als .zip
Stadtspaziergang: Komm ich zeig Dir was in Dortmund Jüdisch ist
Die Unterstützung durch das "Leo Baeck Programm. Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung" hat ein spannendes Projekt ermöglicht. gemeinsam haben Jugendring Dortmund und die Religionsschule der Jüdischen Gemeinde Dortmund die Grundlage für einen Statdspaziergang gelegt.
Mehr Informationen: Komm ich zeig Dir was in Dortmund Jüdisch ist
Stolpersteinaktion 2009 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
ErPort Redaktionsteam stellt sich vor - Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus
Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.
Zur Zeit sind in Dortmund 200 Stolpersteine verlegt. Jedes Jahr kommen mehr als 20 neue hinzu.
Stolpersteinverlegungen in Dortmund 2012
Seit Anfang des Jahres 2012 koordinieren Jugendring und Stadtarchiv die Verlegung von Stolpersteinen in Dortmund. Tatkräftige Unterstützung erhalten wir von angehenden Garten-/Landschaftsbauer_innen des Agricola Berufskolleg.
200 Stolpersteine erinnern in Dortmund anOpfer des Nationalsozialismus. Bis zum Ende des Jahres 2012 werden 28 weitere hinzukommen.
„Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung“ sucht Stolpersteinpat_innen
Wir suchen Stolpersteinpat_innen die Patenschaften für einen oder mehrere Stolpersteine übernehmen. Sowohl Einzelpersonen, als auch Gruppen und Institutionen können Patenschaften übernehmen. Die „Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung“ unterstützt bei der Spurensuche nach NS-Opfern, begleitet Jugendgruppen und Schulklassen und hilft bei der Gestaltung der Verlegung.
Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund nach Stadtbezirken
Zur Übersicht: Verlegte Stolpersteine - Alphabetische Namensliste
Zur Übersicht: Stolpersteine in Vorbereitung - Alphabetische Namensliste
Karte der Dortmunder Stolpersteine
Am 9. Februar 2012 verlegte Gunter Demnig 29 weitere Stolpersteine in Dortmund
Begleitet von Schulen, Jugendgruppen, Kirchengemeinden und vielen engagierten Privatpersonen verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig am 9. Februar 29 Stolpersteine an 11 Standorten in Dortmund. Damit erinnern jetzt 202 Stolpersteine an Dortmunder Opfer des Nationalsozialismus.
Koordiniert wurden die Aktivitäten von der Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung des Jugendring Dortmund mit Unterstützung des Stadtarchivs. Hinter den Stolpersteinen stehen 16 Gruppen und Einzelpersonen, die die Finanzierung sicher stellen und der Verlegung einen würdigen Rahmen geben. Junge Auszubildende des Agricola Berufskollegs unterstützten den Künstler bei den Verlegearbeiten.
Interessenten an der Patenschaft für einen Stolperstein wenden sich unter andreas.roshol@spuren-suchen.de an die Arbeitsstelle Zukunft braucht Erinnerung.
Stolpersteinverlegung 9.2.2012
Botschafter der Erinnerung
Gemeinsam für Vielfalt, Toleranz und Demokratie
Heinrich Czerkus BVB-Fanclub
Gegründet im 100sten Jahr des Bestehens von Borussia Dortmund fühlen wir uns der Mannschaft, der Tradition des Vereins und dem Gedenken an Heinrich Czerkus verpflichtet.
Um deutlich zu machen, dass sich echte BVB-Fans nicht von solchen dumpfen Ideen wie Rassismus, Gewalt, nationalsozialistisches Gedankengut beeindrucken lassen, haben wir diesen Namen bewusst gewählt.
Bericht über die Fahrt mit dem "Zug der Erinnerung" nach Auschwitz
Gemeinsam mit 100 jungen Menschen aus ganz Deutschland nahmen Schüler und Schülerinnen der Droste-Hülshoff-Realschule (Kirchlinde) und der Johann-Gutenberg-Realschule (Wellinghofen) an einer Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz teil. Eingeladen hatte der "Zug der Erinnerung", der seit 2007 durch deutsche Bahnhöfe fährt und an die im Nationalsozialismus ermordeten Kinder und Jugendlichen erinnert.
Unsere Fahrt nach Auschwitz 2010 JGR
Empfang im Rathaus 2010
Botschafter der Erinnerung bei OB Sierau
Als Botschafter der Erinnerung für Menschenrechte einstehen
Dortmunder Jugendgruppe besucht ehemaliges Vernichtungslager Auschwitz – Oberbürgermeister zwei Tage dabei
"Ich bin gebeten worden, Mut-Mach-Worte zu sprechen, doch Ihr seid es, die mir in den letzten zwei Tagen Mut gemacht haben." Mit diesen Worten bedankte sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei 30 Dortmunder Jugendlichen und ihren Begleitern aus Schule, Jugendverband und Jugendfreizeitstätte zum Abschluss einer bewegenden Gedenkzeremonie anlässlich des Jahrestages der Befreiung an der sogenannten Judenrampe im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Bericht Gedenkstättenfahrt Auschwitz 2011
Veranstaltungen
Archiv:
Erinnerungsgang 4. September 2010
Arbeiststelle Zukunft braucht Erinnerung" begleitet Gäste aus Israel
Du gegen Rechts 2010 3. Antifaschistischer Jugendkongress für Dortmund 9. und 10. Juli 2010
Neonazis mit Mandat 18.02.2010
Workshop Spurensuche 2009 12. September 2009
Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung 5. November 2009
15 Jahre dem NS-Verbrechen auf der Spur 18. Februar 2010
Poesie und Wahnsinn 8. November 2009
Ökumenisches Gedenken zum 9. November 1938
"Was damals Recht war..."
Lange Zeit ist das menschenverachtende und blutige Wirken der deutschen Militärjustiz im II. Weltkrieg, verdrängt, vergessen und verfälscht worden. Inzwischen weiß man, dass die deutschen Militär- und Feldgerichte im II Weltkrieg mehr Menschen mit der Todesstrafe belegten und hinrichten ließen, als der Volksgerichtshof und die Sondergericht während der gesamten NS-Zeit zusammen. Die Zahl der Hingerichteten wird insgesamt auf 22.000 geschätzt, ca. zwei Drittel davon wurden wegen Fahnenflucht verurteilt. Selbst die Kapitulation am 8. Mai bedeutete nicht das Ende des Mordens. Mindestens fünf Urteile wurde noch in den Tagen nach Kriegsende vollstreckt.
Dabei sind die vollstreckten Todesurteile nur die Spitze des Eisberges. Die Opfer des Wehrmachtstrafvollzuges, der teilweise unter kz-ähnlichen Bedingungen stattfand, die Opfer der Feldstraf- und die Bewährungseinheiten lassen sich wahrscheinlich nie mehr genau beziffern.
Über 100 Biographien von Dortmunder Opfern der Militärjustiz sind bisher im ErPort veröffentlicht worden:
53 in Dortmund hingerichtete Opfer sind inzwischen namentlich bekannt.
55 hingerichtete Dortmunder konnten bisher namentlich ermittelt werden.
Weitere Kategorien
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