Klar, Ludwig

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Ludwig Klar

Stolpersteinstandort: Do-West, Kreuz Str. 26

Haus Kreuzstraße 26 nach dem Krieg
Steine der Familie Klar

Die Familie Klar war seit 1915 in der Kreuzstr. wohnhaft.

Von Oktober 1915 bis August 1934 im Haus Nr. 14, danach im Haus Nr. 26.


Die Familie bestand aus drei Personen:


Jacob Klar, Kaufmann bzw. Schneidermeister, * 7.11.1877 in Maleczedowo Krs. Schwetz, + 7.9.1936 in Dortmund (Todesanzeige beim Standesamt durch den Sohn)


Emilie Klar, geb. Adler, *9.5.1884 in Wertheim


Ludwig Klar, * 20.7.07 in Dortmund


Im Hausstandsbuch des Hauses Kreuzstr. Nr. 26 ist der Tod des Jacob Klar vermerkt. Wahrscheinlich wurde auch der Abtransport der Ehefrau und des Sohnes eingetragen, doch ist dieser Eintrag überklebt worden und ging dann bei der Verfilmung bzw. Vernichtung des Originals verloren.

Das Haus vor dem Krieg (Foto aus Christian Barrenbrügge)

Mutter und Sohn sind auf der Liste des geplanten Riga-Transports zu finden und werden im Riga-Gedenkbuch auch in der Totenliste des Dortmunder Riga-Transports aufgeführt. Beim Sohn wird noch ein Eintrag in einer Riga-Ghettoliste erwähnt.


Es kann also mit größter Sicherheit davon ausgegangen werden, dass Emilie Klar und ihr Sohn Ludwig Klar nach Riga deportiert worden sind und dort umkamen.


Bei Emilie und Ludwig Klar ist anzunehmen, dass sie Opfer des Holocaust wurden.