Roth, Johann

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Roth, Johann

Foto: Günther Wertz

Von Johann Roth konnte an amtlichen Unterlagen bisher nur die Todesurkunde ermittelt werden. Weiterhin wird er in zwei Verzeichnissen von Strafakten erwähnt. Er wurde am 3. September 1914 in Hüls Krs. Kempen-Krefeld geboren, war verheiratet und war zuletzt in seinem Geburtsort gemeldet. Von Beruf war er Gärtner.

Über seinen militärischen Werdegang ist bisher kaum etwas bekannt. Er war zumindest in drei militärgerichtliche Verfahren verwickelt. Die Aktenzeichen dieser Verfahren zeigen, dass er bereits 1942 Soldat war. 1942 war er Angeklagter in einem Verfahren wegen militärischen Diebstahls, 1943 wegen Diebstahls. Über den Ausgang dieser Verfahren ist bisher nichts bekannt, sie dürften aber zu Verurteilungen geführt haben. Das Verfahren 1942 lief beim Gericht der Division 466, das Verfahren 1943 bei der 6. Infanterie-Division. Die befand sich 1943 an der Ostfront im Einsatz. Über das eigentliche Verfahren, das mit der Todesstrafe endete, ist nur bekannt, dass es durch das Gericht der Division 176 geführt wurde und am 11. November 1943 mit dem Todesurteil endete.

Johann Roth wurde am 14. Februar 1944 um 18.03 Uhr im Dortmunder Gerichtsgefängnis enthauptet. Heute befindet sich sein Grab auf dem Ehrenfeld der Kriegs- und Bombenopfer des Dortmunder Hauptfriedhofs.