Seidel, Heinz

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Seidel, Heinz

Foto: Günther Wertz

Von Heinz Seidel sind bisher nur die wenigen Daten bekannt, die ihren Eingang in die Verlustmeldung und Todesurkunde gefunden haben. Er wurde am 10. April 1921 in Seeburg Krs. Halle an der Saale geboren, war unverehelicht und wohnte zuletzt bei seinen Eltern in Zwickau. Als Beruf wird Autosattler angegeben.

Seidel wurde am 7. Juli 1944 aufgrund eines Urteils des Gerichts des Kommandeurs der 22. Flak-Division hingerichtet. Das Urteil ist nicht überliefert und die Urteilsgründe unbekannt.

Auf der Verlustmeldung steht als Todesursache „Erschiessung“. Die Todesurkunde gibt weder den genauen Todesort noch Zeitpunkt an. Als Todeszeitpunkt ist beim Hauptfriedhof 6.00 Uhr morgens verzeichnet. Damit kann als gesichert gelten, dass die Hinrichtung nach militärischen Vollstreckungsvorschriften durch Erschießen auf einem Dortmunder Schießstand durch Angehörige seiner Waffengattung vollzogen wurde.

Heinz Seidel wurde sechs Tage später auf dem Dortmunder Hauptfriedhof bestattet. Heute befindet sich sein Grab auf dem Ehrenfeld der Kriegs- und Bombenopfer des Dortmunder Hauptfriedhofs.