Sgubisch, Rudolf
Aus ErPort
Sgubisch, Rudolf
Von Rudolf Sgubisch sind bisher nur die wenigen Daten bekannt, die ihren Eingang in die Verlustmeldung und die Todesurkunde gefunden haben. Er wurde am 10. Juni 1920 in Bismarckhütte/Beuthen geboren, war unverheiratet und zuletzt in Königshütte in Oberschlesien gemeldet. Von Beruf war er Maurer. Als letzte Einheit wird das Grenadier-Ersatz-Bataillon 236 in Detmold genannt. Bis zu seiner Verurteilung hatte er den Dienstgrad eines Obergefreiten erreicht.
Sein Urteil erging durch das Feldkriegsgericht der Division 176 am 5. Januar 1944. Tatbestände und Gründe sind bisher unbekannt.
Rudolf Sgubisch wurde am 3. Februar 1944 um 17.58 Uhr im Dortmunder Gerichtsgefängnis enthauptet und sechs Tage später auf dem Dortmunder Hauptfriedhof bestattet.