Stolpersteine Hombruch
Aus ErPort
Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus
Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt. Die Gedenktafeln haben eine Kantenlänge von etwa 10 cm. Sie werden Stolpersteine genannt.
Inzwischen liegen Stolpersteine in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Die Stolpersteine bilden ein internationales Netzwerk von Mahn- und Gedenkorten. In Ihrer Summe gelingt es Ihnen in überragender Weise am Ort des Verbrechens und damit in der Öffentlichkeit zu mahnen.
Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund
Do-Hombruch, Harkortstr. 71/71a
* Hier wohnte Martin Rosenbaum * 23.10.1887 in Hombruch - Deportiert 1942 nach Polen - Tod 1945 * Hier wohnte Jenny Rosenbaum * 20.7.1888 in Mengede - Deportiert 1942 nach Polen - Tod 1945 * Hier wohnte Hans-Jacob Rosenbaum * 10.5.1923 in Hörde - Deportiert 1942 nach Polen - Tod 1945
