Stolpersteine Lütgendortmund

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Stolpersteine sind Gedächnissteine für Opfer des Nationalsozialismus

Günter Demnig verlegt Stolpersteine in Dortmund

Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt. Die Gedenktafeln haben eine Kantenlänge von etwa 10 cm. Sie werden Stolpersteine genannt.

Inzwischen liegen Stolpersteine in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Die Stolpersteine bilden ein internationales Netzwerk von Mahn- und Gedenkorten. In Ihrer Summe gelingt es Ihnen in überragender Weise am Ort des Verbrechens und damit in der Öffentlichkeit zu mahnen.




Zur Übersicht: Stolpersteine in Dortmund

Do-Lütgendortmund, Lütgendortmunder Str. 68-70

   * Hier wohnte Willy Rothschild, JG 21.1.1896 in Goddelsheim/Waldeck

Do-Lütgendortmund, Limbecker Str. 6

   * Hier wohnte Olga Dannenbaum, - Jg. 1903 - Deportiert nach Riga 1942 - Tod

Do-Lütgendortmund, Limbecker Str. 9

* Hier wohnte Hans-Moritz Bernhard, geb. 9.10.1876 in Frankfurt/O. Deportiert 1942 nach 
                                                     Theresienstadt - Tod 14 Tage später