Tebrün, Karl Artur

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Tebrün, Karl Artur

Von Karl Tebrün ist sehr wenig bekannt. An militärischen Papieren konnte nur eine wenig aussagekräftige Karteikarte mit dem Vermerk „Akte fehlt!“ festgestellt werden. Das dort verzeichnete Geburtsdatum ist falsch.

Karl Tebrün wurde am 28. Dezember 1922 in Altenderne-Oberbecker geboren. Der Vater war Bergmann. Tebrün lebte bis zu seiner Einberufung im elterlichen Haus und war ledig. Am 15. Februar 1941 meldete er sich zur Wehrmacht ab. Er kam zur Marine. Der Karteikarte ist zu entnehmen, dass er im Jahre 1943 der Küsten-Schutz-Flotille Lemnos angehörte. Am 14. Mai 1943 wurde er vom Gericht des Admirals Aegäis Zweigstelle Saloniki wegen „militärischen Diebstahls“ zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach mündlicher Überlieferung soll er erst der Marine, dann dem Heere angehört haben. Bei dem Heereseinsatz könnte es sich um die Überstellung in eine Feldstrafeinheit gehandelt haben. Er sei „unehrenhaft verstorben“. Die Todesumstände sind nicht überliefert; Todesort und Todesdatum sind unbekannt.